03
Okt

Das Markerwort

„Die Arbeit mit Markersignal – Clickertraining“ ist die Basis für eine eindeutige und erfolgreiche Kommunikation mit unserem Hund.

Man muss aber nicht zwingend einen Clicker dafür benutzen, sondern kann auch mit einem Markerwort arbeiten.

Es ist absolut sinnvoll, zusätzlich zum Clicker ein Markerwort aufzubauen, denn dieses haben Sie immer dabei und können es immer einsetzen, auch wenn Sie den Clicker gerade nicht betätigen können.

Wie auch das Click-Clack des Clickers sollte das Markerwort eindeutig und markant sein. Ein Wort, das wir nicht täglich im Sprachgebrauch benutzen. Wörter wie „fein, prima, gut, super, toll,…“ benutzt man im Alltag sehr häufig und wir setzen sie oft auch als verbales Lob ein. Das ist kein Marker!

Als Markersignal bieten sich „ausserirdische“ Wörter an, die keine Sinnbedeutung für uns Menschen haben, damit wir es nicht aus Versehen benutzen, sondern wirklich nur gezielt einsetzen.

Seien Sie kreativ!

Hier ein paar Beispiele: Click, Jep, Zack, Tick, Bing, Yes, …

Das Markerwort wird genauso klassisch konditioniert wie ein Clicker. Achten Sie schon bei der Konditionierung darauf, dass Sie unterschiedliche Belohnungen einsetzen, also nicht nur Futter, sondern auch Spiel oder gemeinsame Interaktion. Wenn Sie Ihren Hund auf das Markerwort nur mit Futter konditionieren, dann wird er auch Futter als Belohnung erwarten und ist evtl. enttäuscht, wenn Sie ihm ein Zerrtau vor die Nase halten.

Der Marker ist Versprechen auf Belohnung. -> „Verspochen ist Versprochen und wird nicht gebrochen!“

Lesen Sie weiter: Belohnungen in der Hundeerziehung

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