Annäherung auf dem Feld – Hundebegegnung

Im Artikel “Begegnungstraining auf dem Feld” habe ich bereits beschrieben, wie Chico  in der Vergangenheit reagierte, sobald er einen Hund sichtete.

Wir üben nun seit 5 Wochen gezielt die Annäherung aus großer Distanz. Allerdings finde ich es sehr wichtig zu betonen, dass seit 5 Wochen bedeutet, dass wir es heute erst zum 5. Mal geübt haben, da wir uns immer nur sonntags treffen können!!!

Auf dem Weg zur Hündin haben wir ein paar Tricks gemacht und Chico fand heute, was bisher gar nicht attraktiv für ihn war, sein Fleece-Zerrtau ganz toll. Er hat alle 2-3 m zur Hündin geschaut und sich immer wieder von sich aus abgewendet.

Als wir näher waren, ca. 20 m vor ihr, stieg Chico’s Erregungsniveau langsam. Da die Labbi-Hündin auch öfter mal hektisch in die Leine läuft und somit frontal vor uns steht, schaut und fiept (sie bellt nicht!), ist das nochmal schwerer für ihn.

Aber ich war heute mutiger und habe ihn nicht sofort umorientiert, sondern einfach mal abgewartet.

Er hatte sein Zerrtau im Maul, wir liefen auf die Hündin zu, er wurde etwas schneller, hat das Zerrtau fallen lassen, die Leine spannte sich leicht. Chico blieb ruhig  und schaute. Es vergingen 2-3 Sekunden, er atmete einmal ganz tief durch, drehte sich um, nahm das Zerrtau auf und kam zu mir zurück.

Wo ich die letzten Male noch häufig unser Umorientierunssignal bringen musste, damit er nicht ins Frustbellen fällt, hat er es heute sogar in einer wirklich schwierigen Situation von ganz alleine geschafft !

Einfach super, der Braunbär!

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