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Chico rockt Wunsch Punsch am 3. Dezember 2011

Sonntag, Oktober 23rd, 2011

Eine weihnachtliche Erlebnistour mit Hund für große und kleine Wichtelfans

mit Nadine Bihn, Chico rockt Hundeschule
am 03. Dezember 2011,

13.30 – ca. 16.00 Uhr, Mannheim


Die Weihnachts-Wichtelzwerge sind los:

Auf geht’s zum Chico rockt Wunsch-Punsch!

Am 3. Dezember 2011 laden wir Sie ein, die zauberhafte Vorweihnachtszeit bei diesem Spaziergang der ganz besonderen Art in vollen Zügen zu genießen.

Gemeinsam mit unseren Vierbeinern stapfen wir durch den verschneiten, idyllischen Winterwald. Mit Argusaugen sollten Sie Ausschau nach “Eliot”, dem Wunsch-Punsch-Rentier halten, das uns zu den zwölf hinterlistigen Wichtelzwergen, die unseren Geschenkesack stibitzt haben, führt. Ob wir es schaffen, den Geschenkesack glitzernder Wichtelgeschenke zurückzuerobern?

Wie immer, gibt es für Hund und Mensch einiges zu entdecken, was Geist und Körper fit hält. Es gilt allerlei Rätsel und spannende Aufgaben zu lösen, um den verwunschenen Wunsch-Punsch zu entzaubern. Kinder sind selbstverständlich herzlich willkommen!

Die Tour ist geeignet für:

- Hundeschulkunden und interessierte Hundefreunde und Familien mit Hund. Kinder sind herzlich willkommen.(Bitte fragen Sie ggf. beim Veranstalter nach, ob Sie die Wegstrecke auch mit einem Kinderwagen mitlaufen können)

- Sie müssen keinen “perfekt” erzogenen Hund haben. Er sollte sozialverträglich sein und einem 2,5-stündigem Gruppenspaziergang (ggf. an der Leine) mit fremden Menschen und Hunden gewachsen sein. Mindestalter des Hundes: 12 Monate.

Preise: 15,00 € pro Hund, 22,00 € für 2 Hunde (max. 8 Plätze)

Achtung: Mitzubringen ist pro Hund ein hübsch eingepacktes, “hundebezogenes” Wichtelgeschenk für Mensch oder Hund (ausgenommen Futter/Leckerchen/Kauartikel) im Wert von 5,00 – 10,00 €!

Termin: 03.12.2011, 13.30 – ca. 16.00 Uhr

Treffpunkt: Mannheim (genauer Treffpunkt wird ca. 1-2 Wochen per E-Mail bekannt gegeben)

Bitte an folgende Dinge denken:

Zweibeiner

- 1 hübsch verpacktes Wichtelgeschenk pro eigenem Hund für einen anderen Teilnehmerhund im Wert von 5,00 – 10,00 €.

Bitte keine Futtermittel oder Kausnacks schenken aufgrund möglicher Unverträglichkeiten.

Es dürfen Wertgutscheine von Zoofachgeschäften geschenkt werden.

- Wer möchte Verkleidung: z.B. Weihnachtsmütze, Rentiergeweihe oder Rauschgoldengelsflügelchen (Heiligenschein…), Wichtelzwergenoutfit

- Winddichte Kleidung, Mütze und Handschuhe, da es winterlich kalt und windig werden kann.

- Wasserdichte, feste Schuhe, da wir nicht nur auf festen Wegen unterwegs sind .

Vierbeiner:

- Brustgeschirr und 2-3 Meter Leine bzw. Schleppleine für den Hund

- Kottüten und Wasser für Ihren Hund

- Ausreichend Leckerchen (und andere Belohnungsmöglichkeiten) für den Hund

- Ggf. Pfotenschutz und/oder Hundekleidung

- Handtuch, um den Hund am Schluss trocken zu reiben

- Wer möchte: Clicker, Hundepfeife

Damit sich bei dieser Chico rockt Erlebnistour alle zwei- und vierbeinigen Teilnehmer wohlfühlen und das weihnachtliche Wunsch-Punsch-Wichtelvergnügen in vollen Zügen genießen können, sind folgende Dinge zu beachten:

- Bitte lassen Sie Ihren Hund bei Ankunft zunächst noch im Auto, damit wir ruhig und entspannt beginnen können.

- Es können nur sozialverträgliche Hunde ab einem Alter von 12 Monaten mitgebracht werden;

wir bitten Sie allerdings einzuschätzen, ob Ihr Hund der Wanderung körperlich und mental gewachsen ist.

- Der Einsatz von Schreckreizen wie Disc-Scheiben, Rappeldosen Stachel-, Würge- und Sprühhalsbändern während der Tour ist ausdrücklich verboten und führt zum sofortigen Ausschluss.

- Am besten trägt der Hund ein gut sitzendes, gepolstertes Brustgeschirr.

- Kein Hund wird (auch nicht von Kindern) ohne eindeutige Einwilligung seines Besitzers von anderen Teilnehmern gefüttert und/oder angefasst.

- Da wir auch durch Wälder laufen, denken Sie ggf. an eine lange Leine. Leinen, die länger als 3m sind dürfen ausschließlich am Brustgeschirr festgemacht werden, da sich der Hund sonst das Genick brechen kann. Kein Hund darf an einer Moxon- oder Flexileine geführt werden (Verletzungsgefahr).

Anmeldung:

E-Mail: nadine@chico-rockt.de

Telefon: 0171 / 5256812

Konzept, Name, Logo und Ausschreibungstexte sowie Auszüge davon sind urheberrechtlich geschützt und dürfen mit freundlicher Genehmigung von Easy Dogs (Claudia Eberle, Manuela Röthenbacher und Maria Rehberger), www.Easy-Dogs.net, verwendet werden.

Diese Easy Dogs Erlebnistour, der weihnachtliche Wunsch-Punsch, findet in vielen ausgewählten Hundeschulen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz statt.

Die Aktion gilt als Zeichen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit unter Hundetrainerkollegen sowie für ein tierfreundliches, gewaltfreies Hundetraining.

Alle Veranstalter des Wunsch-Punschs finden Sie hier:

http://herzogenaurach.easy-dogs.net/home/blogarchiv/termine/claudia_eberle/wunsch_punsch_2011_gemeinschaftsaktion.html

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung bei Facebook auf der Wunsch-Punsch-Fanpage:

https://www.facebook.com/pages/Wunsch-Punsch-Erlebnisspaziergang-Easy-Dogs-Erlebnistouren/228513913852211

Ich freue mich auf Sie, Ihre Familie und Ihren Vierbeiner!

Viele Grüße
Nadine Bihn

Hundebegegnungen auf freiem Feld mit einem Ex-Leinenraudi

Freitag, Oktober 21st, 2011

Wir haben riesen Fortschritte zu verzeichnen, auch wenn wir nicht gezielt an diesen Situationen trainiert haben.

Hundebegegnungen auf dem Feld sind etwas anderes als auf der Straße. Was auf der Straße klappte, sah auf dem Feld ganz anders aus. Bisher haben wir um die Feld-Begegnungen große Bögen gemacht, da Chico sofort startete, wenn er einen Hund sichtete und dann sehr stark gefrustet war, wenn ihn die Leine aufhielt. Laufen lassen konnte bzw. wollte ich ihn nicht, da die Distanz einfach zu groß war. Die Leinenspannung war Signal zum Frusten und Toben und dies schon auf großer Entfernung.

In den letzten Wochen hat man sehr gut gesehen, wie gut er sich von selbst abwenden kann, wenn auf dem Feldweg gegenüber Hunde laufen. Entweder er schaut mich erwartungsvoll an oder er geht einfach weiter. Das Abwenden von den Hunden habe ich natürlich auch immer markiert. Dies führte nun dazu, dass Chico nicht mehr sofort losstartet, wenn er einen Hund sieht, sondern erstmal stehen bleibt bzw. immer häufiger einfach weiterläuft.

Schwieriger wird es, wenn der Hund gegenüber auf uns zu kommt bzw. Interesse an uns zeigt. Aber auch hier haben wir große Erfolge, denn Chico ist ansprechbar und kann sich abwenden, obwohl die Leine ggf. auf Spannung ist. Chico kann trotz sehr großer Ablenkung Alternativverhalten ausüben.

Das macht es uns nun möglich, dass wir auf dem Feld auf andere Hunde zulaufen können und ich in einem akzeptablen Abstand von 10-20 m ein Alternativverhalten, meist ein Handtouch, abfrage. Er wendet sich in diesem Moment vom Hund ab und darf als Belohnung zum Hund hinlaufen.

Wir haben diese Situationen mangels geeigneten Trainingspartnern (nicht viele Hunde können es gut ertragen, wenn ein Labbi-Überfall-Kommando auf sie zukommt) nur ganz selten geübt und das ist auch schon mehr als 6 Monate her.

Durch das positive Alltags-Training konnte ich Chico’s Frust- und Stresstoleranz weiter ausbauen und spüre nun an vielen anderen Ecken die positiven Auswirkungen.

Ich freue mich jeden Tag, dass ich von diesem tollen Hund lernen darf!

Und es geht weiter hoch hinaus…

Sonntag, Oktober 9th, 2011

Im Artikel “Auf dem Weg zum Gipfel…” habe ich bereits von unseren Trainingserfolgen geschrieben und freue mich heute, dass es noch weiter hoch hinaus geht.

Wir sind zurück von einer Woche Urlaub und diese Woche war noch entspannter als die im April. Vor 6 Monaten habe ich gedacht, wenn es noch besser wird, dann ist es ein Wunder und tatsächlich wir sind noch weiter nach oben geklettert. Chico’s Frust- und Stresstoleranz wird immer höher und er ist ansprechbar in Situationen, die ich uns vor ein paar Monaten niemals zugemutet hätte.

So haben wir es gewagt und im Urlaub einen Wildpark besucht. Die Option “Jederzeit abbrechen und draussen warten” natürlich im Hinterkopf.

Die ersten paar Meter war Chico aufgeregt, konnte aber dank Unterstützung mit dem Entspannungssignal schnell runterfahren. Er schnüffelte viel, konnte dies aber an lockerer Leine und war immer ansprechbar.

Der Park war sehr weitläufig und ich konnte alles im Überblick behalten, sodass wir immer ausweichen hätten können. Dies brauchten wir aber gar nicht. Es lief einfach fantastisch.

Als wir an einem kleinen Hügel ankamen, haben wir zur Sicherheit unseren “Beschützer” voraus geschickt, um zu checken, was uns wohl hinter der Kurve erwartet. Als er rief “Oh, Wölfe…”, hatte ich zwar kurz gestockt, mich aber entschieden es zu probieren.

Um die Kurve rumgekommen, sah ich, dass ich überhaupt keinen Platz habe Distanz zu bekommen, da der Weg nur ca. 3 m breit war. Langsam hatten wir uns angenähert mit der Option umzudrehen. Aber…

Chico war cool, richtig cool!

Wir konnten “Zeigen und Benennen” spielen und Chico ist nicht in sein altes Verhaltensmuster gefallen! Wo er früher noch wegen jeder Kleinigkeit in der Leine hing und tobte, konnte er nun ganz ruhig bleiben und das im Abstand von nur ein paar Metern zu den Wölfen.

WOW.

Nach einer ca. 15 minütigen Entspannungsphase sind wir noch einmal am Wolfsgehege vorbei gelaufen. Auch hier haben wir wieder “Zeigen und Benennen” gespielt. Als 2 Wölfe dann kurz gerannt sind, wollte auch Chico mitmachen…aber auch hier war er ansprechbar. Dank dem positiv aufgebauten Umorientierungssignal war er sofort wieder bei mir.

Training ist einfach toll !

Happy Birthday lieber Chico!

Dienstag, September 6th, 2011

Training mit einem Ex-Leinenraudi

Sonntag, Juni 19th, 2011

Chico’s Leinengepöbel hat eine sehr lange Geschichte.

Im Alter von knapp 6 Monaten fing es an, dass er bei Hundebegegnungen in große Aufregung geriet. Durch Training über positive Strafen wie körperliche Bedrängung, Disc-Scheiben, Wurfketten, etc. wurde es immer heftiger.

Zum Leid aller Beteiligten kannte ich sehr lange keine Alternative und verließ mich auf die damaligen Trainer. Dies führte dazu, dass aus einem aufgeregten Junghund ein erwachsener Chico wurde, der regelrecht explodierte an der Leine.

Bemerkung: ohne Leine war Chico aufgeregt und unsicher, zeigte aber keinerlei Aggressionen gegenüber anderen Hunden.

Ausserdem entwickelte es sich, dass er nach Hundebegegnungen immer wieder mit voller Wucht gegen mich sprang und meinen Oberschenkel umklammerte. Er bellte sehr lange “nach” und benötigte mehrere Minuten, um sich zu beruhigen.

Chico war als Welpe bzw. Junghund lediglich frustriert, dass er nicht zu den Hunden hin durfte. Der zwangsläufige Entzug von Hunde-Kontakten und der Einsatz von Strafe verschlimmerte sein Verhalten, denn Frust, Stress und Erregung begünstigt Aggressionsverhalten!

Lieber spät als nie! Wir ließen diesen Leidensweg hinter uns und ich fand ihn: Den Weg für das erfolgreiche Training ohne positive Strafe, Druck und Gewalt!

Gegenkonditionierung über Futter brachte erste Erfolge, aber der Durchbruch gelang mir mit “Zeigen und Benennen”: Den Hund aufmerksam machen auf den Reiz, hinschauen lassen, markieren, umorientieren und Alternativverhalten aufbauen.

Werkzeuge wie das Marker- und Entspannungssignal, Handtouches, positiv aufgebaute Alternativverhalten, “Zeigen und Benennen” und die passenden Verstärker, sind unsere ständigen Begleiter.

Chico ist sehr futterorientiert, aber in Hundebegegnungen ist das Futter kein funktionaler Verstärker. Das Futter verbessert die Stimmung, wird als emotionales I-Tüpfelchen eingesetzt, aber sein Bedürfnis -dem Hund “Hallo” sagen dürfen- wird damit nicht befriedigt.

Sofern umsetzbar, darf er als Belohnung für ruhiges Verhalten zu dem Hund gehen. Wir üben diese Kontakte im Freilauf und auch bewusst an der Leine. Ich nutze im Alltag auch häufig das “Nach-Schnüffeln” (s. Video).

Durch gezieltes Einsetzen der funktionalen Verstärker konnte ich Chico’s Frustrationsgrenze sehr stark ausbauen. Wo er früher schon auf großer Distanz in der Leine hing und tobte, kann er heute ruhig bleiben, Alternativverhalten ausführen und somit häufig auch “Hallo sagen” gehen.

Ich habe es heute zum ersten Mal gewagt, während Hundebegegnungen zu filmen. Dies wäre in der Vergangenheit nicht möglich gewesen, denn ich konnte mir keine Unaufmerksamkeit leisten und musste blitzschnell sein.

Beim “Zeigen und Benennen” warte ich inzwischen immer öfter ab und markier nicht sofort. Er kann sich sehr oft alleine abwenden.

Das erste Video zeigt eine Hundebegegnung während wir auf unseren Trainingspartner “Alf” gewartet haben:

Das zweite Video zeigt eine weitere Begegnung. Hier durfte Chico als Belohnung für ruhiges Verhalten zu dem Hund hingehen: