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Unser Beitrag bei RTL Punkt 12 am 20.02.2017

Als letzte Woche Julia Stankewitz von RTL auf meinem Handy anrief, dachte ich erst, da will mich jemand veräppeln… aber nein, es war Ernst und somit hatte wir am Montag, den 13.02.2017 ein Drehtermin mit RTL zum Thema „Moderne Hundenamen“.

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Okt

Luki’s 1. Training – Leinenaggression

Luki, schokofarbener Labrador, 10 Monate.

Freundlich, aufgedreht, hibbelig… Er möchte / „muss“ seiner Meinung nach jeden Hund sofort begrüßen. Da dies nicht immer möglich ist, hat er eine Leinenaggression entwickelt. Ursache hier ist ganz klar: Frustration! Die Leine hält ihn davon ab zu tun, was er gerne möchte!

Er möchte hingehen, kann er das, ist er freundlich und spielt freundlich, hält ihn die Leine davon ab, führt er sich auf wie ein Rambo. Was dazu führt, dass die Menschen mit ihren Hunden ihm aus dem Weg gehen und er so zu immer weniger Kontakten kommt und sein Frust immer mehr wird.

Abgesehen von Hunde-Begegnungen ist er sehr stark aufgeregt draußen. Er befindet sich mitten in der Pubertät. Lesen Sie mehr: „Hirn wegen Umbau geschlossen!“

Auch Hündinnen interessieren ihn sehr und er kann sich schlecht konzentrieren. Verfolgt sehr stark Hündinnen-Spuren und ist sehr schlecht ansprechbar.

Im Video seht ihr seine 1. Trainingsstunde, in welcher ich mit dem Hund selbst trainiere. Ich möchte von ihm freiwilliges zurücknehmen und umorientieren. Ruhiges Verhalten, ruhiges anschauen und abwenden vom anderen Hund.

Er kann aufgrund seines hohen Erregungsniveaus keinerlei Futter nehmen, auch keine „Super-Leckerchen“. Ich biete es ihm im Video immer mal an, aber er nimmt es nie.

 Das ist aber überhaupt nicht schlimm, denn Positive Verstärkung ist viel mehr als Futter. Mit den richtigen Belohnungen klappt positives Training ohne Futter!

Ein Mix von Abwenden, Distanz und den Hund begrüßen dürfen als Belohnung bringt den Erfolg!

Die straffe Leine ist nicht schön, aber nicht schlimm und momentan nicht anders möglich. Er ist aufgrund seines Erregungsniveaus nicht in der Lage die Leine locker zu lassen, wenn er auf Hunde zugeht. Das ist aber kein Problem, denn in erster Linie geht es um das pöbelnde Verhalten, das trainiert werden soll.
Die straffe Leine ist zweitrangig. Ausserdem möchte ich ihn in seinem Erregungsniveau nicht ungebremst in den Hund reinrennen lassen.

Luki’s 1. Trainings-Stunde. 45 Minuten…

Wer sagt, dass positives Training lange dauert ???